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Wir trauern um Romeo Robles Capalla vom Panay Fair Trade Center/Philippinen (PFTC)

romeo_capallaDie brutale Ermordung unseres langjährigen Freundes und geschätzten Geschäftspartners Romeo Robles Capalla vom Panay Fair Trade Center/Philippinen (PFTC) im März 2014 hat uns sehr erschüttert und wir bitten Sie um Ihre Unterstützung. 


Romeo Capalla, 65 Jahre alt, Vorstandsvorsitzender des Panay Fair Trade Center (PFTC) und seit 12 Jahren Manager der PFTC Verarbeitungsanlage für Mascobadozucker und Bananenchips, wurde am Samstag, 15. März 2014 um 18:30 Uhr von zwei bewaffneten Männern aus nächster Nähe mit mehreren gezielten Kopfschüssen ermordet.

 

Das Attentat ereignete sich auf offener Straße am Rande eines Marktes in
Oton, auf der Insel Panay/Philippinen, vor den Augen seiner 90jährigen Schwiegermutter. Nur 1 ½ Stunden später, um 20:00 Uhr, wurde die Zuckerrohrmühle der Kleinbauerngruppe KAMADA durch einen Brandanschlag
schwer beschädigt. Auch ein LKW der Kooperative ging dabei in Flammen auf. Menschen kamen hier glücklicherweise nicht zu Schaden.


Gezielter Anschlag auf langjähriges soziales Engagement
Die Ermordung von Romeo Robles Capalla schmerzt nicht nur persönlich. Gerade im Zusammenhang mit dem unmittelbar nach dem Attentat verübten Brandanschlag auf die KAMADA Zuckerrohrmühle sehen wir darin einen
gezielten Angriff auf die erfolgreichen Arbeit des Panay Fair Trade Centers und des Fairen Handels für mehr soziale Gerechtigkeit auf der Insel Panay und den
Philippinen. Die beeindruckende Katastrophenhilfe und Wiederaufbauarbeit des PFTC nach dem Supertaifun Haiyan – finanziert auch aus Spendengeldern unserer Kunden – ist nur das jüngste Beispiel dieses langjährigen Engagements.

Einschüchterungsversuche und Verleumdungen
Die Ermordung von Romeo Capalla ist kein Einzelfall sondern trauriger Höhepunkt einer langjährigen Kette aus Einschüchterungsversuchen, Drohungen, Sabot
ageakten und Menschenrechtsverletzungen gegenüber führenden Repräsentanten des PFTC.

2005 haben wir z.B. zusammen mit anderen internationalen Unterstützern an
zahlreiche philippinische Behörden und Persönlichkeiten appelliert, die haltlosen Terrorismusanschuldigungen von Seiten des Militärs gegenüber Romeo Capalla fallen zu lassen. Nur so war es möglich, dass er nach 32 Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen werden konnte. Eine mögliche Anklage wurde von gerichtlicher Seite als haltlos zurückgewiesen.


Wir erinnern an dieser Stelle daran, dass sich seit vergangenem Jahr die langjährige Weggefährtin Romeo Capallas und Mitgründerin des PFTC, Ruth Fe Salditos, in einem laufenden Verfahren vor Gericht einer unsäglichen Beschuldigung erwehren muss. Trotz einem stichfesten Alibi und ohne Grundlage behauptet das Militär, sie wäre an einem bewaffneten Überfall auf eine
Polizeistation beteiligt gewesen. Bis heute ist unklar, welchen Verlauf dieser Fall nehmen wird.


Warum gerade jetzt?
Auch wenn diese Frage vielleicht niemals beantwortet werden kann, ist auffällig, dass beide Anschläge zu einer Zeit erfolgten, in der das jahrzehntelange Engagement PFTC in der öffentlichen Wahrnehmung besondere Beachtung und Zuspruch fand. Mit breit angelegten Hilfsmaßnahmen für die Opfer des Supertaifuns Hajyan – maßgeblich mit Spendengeldern unserer Kunden finanziert – leisteten die ehrenamtlichen Helfer des PFTC in den zurückliegenden Monaten tausendfach Ersthilfe und leiteten erste Schritte zum Wiederaufbau ein. Dabei wurde für viele sehr anschaulich, wer sich tatsächlich um die Menschen kümmert und wer nicht.


Besonders beeindruckt waren wir nach der Ermordung von Romeo von den Verantwortlichen von PFTC. Diese sind trotz ihrer Trauer und ihrem Entsetzen über die Gräueltat fest entschlossen, ihr Engagement fortzusetzen und
den Weg von Romeo Robles Capalla weiter zu gehen.

 

Ihre Unterstützung – werden Sie aktiv!
Der brutale Mord an Romeo Robles Capalla darf für die Mörder und deren Auftraggeber nicht folgenlos bleiben! Wir bitten Sie daher, unserer Forderung nach einer lückenlosen Aufklärung, die zu einer schnellen Bestrafung der Täter und ihrer Hintermänner führen muss, Nachdruck zu verleihen:

 

Wenden Sie sich dazu bitte mit einem eigenen Schreiben an die Philippinische Botschaft in Berlin.

Bringen sie darin ihre Betroffenheit und Irritierung über den Mord zum Ausdruck. Führen Sie z.B. ins Feld, dass die Arbeit von PFTC für soziale Gerechtigkeit und die Fairhandelsprodukte von zigtausenden Kunden sehr geschätzt werden und der dramatische Vorfall das positive Bild über die Entwicklungen in den letzten Jahren auf den Philippinen, schwer erschüttert hat.

Erklären Sie, dass Ihre Kunden verunsichert sind und eine schnelle Aufklärung erwarten.


Ersuchen sie die Botschafterin der Philippinen dringend, sich vehement für einen wirkungsvollen Schutzanderer Menschenrechtsaktivisten auf den Philippinen einzusetzen. Der Mord an Romeo Capalla war bereits der 11. dieser Art allein in 2014. In den vergangenen vier Jahren fielen etwa 170 sogenannten
„Verteidigern der Menschenrechte“ ähnlichen Anschlägen zum Opfer, was kein Zufall sein kann.


Richten Sie Ihr Schreiben bitte an:
Botschaft der Republik der Philippinen
Botschafterin
H.E. Maria Cleofe R. Natividad
Uhlandstr. 97
D-10715 Berlin

Gemeinsamer Brief der WFTO, dem Forum Fairer Handel, dwp, Naturland, Weltladen-Dachverband und der Gepa an das BMZ als PDF

Anschreiben von dwp an die Botschaft der Republik der Philippinen als PDF

Artikel von Father Shay Cullen in der "Manila Times" zum Mord an Romeo Robles Capalla (englischsprachig)

Besuchen Sie auch die Aktionsseite auf Facebook "Gerechtigkeit für Romeo Capalla"

 


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