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Honduras: CREPAIMASUL (HO1) - Bio-Cashewnüsse

CREPAIMASUL (Cooperativa Regional de Producción Agroindustrial Marañoneros del Sur Limitada)

 

Seit der Gründung ihrer Kleinbauernkooperative 2006 arbeiten die 59 Mitglieder des gleichnamigen Unternehmens von CREPAIMASUL gemeinsam daran, ihre eigene Lebenssituation zu verbessern. Wie im Süden Honduras üblich, leben die Mitglieder überwiegend von den eigenen Erzeugnissen (z.B. Mais) ihrer kleinen Landflächen. Die Mitglieder von CREPAIMASUL sind Menschen mit stark begrenzten wirtschaftlichen Mitteln. Nur einige Mitglieder besitzen etwas Vieh. Die größte Herausforderung für die Produzenten besteht darin, die Qualität ihrer Landstücke zu verbessern. Momentan bringen diese nur wenig Leistung, da in den letzten Jahrzehnten keine nennenswerten Pflegemaßnahmen durchgeführt wurden.

Mit der umweltschonenden Weiterentwicklung der traditionellen Cashewnussverarbeitung, einer beachtlichen Qualitätssteigerung und der Bio-Zertifizierung ihrer Nüsse haben sie erste wichtige Grundlagen für eine bessere Zukunft geschaffen. Die Abnahme der kleinen Cashewnussmengen, mit fairen Erzeugerpreisen von bis zu 75% über dem üblichen Marktwert, durch dwp bedeutet einen weiteren bedeutenden Schritt für den jungen Zusammenschluss.

Besonderes Augenmerk legt CREPAIMASUL neben der Unterstützung von Frauen auf die gezielte Förderung der jungen Generation. So können sich bereits Jugendliche als gleichberechtigte Mitglieder der Kooperative registrieren lassen und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen bietet CREPAIMASUL zahlreiche Praktika in Verwaltung, Management und Verarbeitung innerhalb der eigenen Organisation an. Aktuell sind 15 Frauen und 11 Jugendliche vollwertige Mitglieder der Kooperative. Im Vorstand und im Aufsichtsrat sind 44% der Ämter durch Frauen besetzt

 

Leistungen von CREPAIMASUL:

- Familienmitglieder mit Jobs in der Verarbeitung

- Beteiligung von Frauen in leitenden Positionen

- Zusammenhalt untereinander durch gemeinsames begehen der Feiertage

- Einbeziehung der lokalen Schulen bei Aktivitäten der Kooperative inkl. Praktika

- Entwicklung von sozialen Projekten die der Gemeinschaft zugute kommen.

- Förderung von guten Arbeitsbedingungen für die Angestellten

- Zusammenwirken und Übergaben zwischen den Generationen

- Schaffung von Finanzprodukten, die auf wirtschaftliche Aktivitäten von Jugendlichen ausgerichtet sind.

- Bereitstellen von Cashew-Setzlingen um die Erntemengen auszubauen.

- CREPAIMASUL trägt einen Teil der Beerdigungskosten

- Investitionen: Öko-Herde, Reparatur von Dächern und

- Verbesserung der Produktionspraktiken, z.B. Bau von Waschbecken

 

 

Verarbeitung

 

Für die aufwendige Verarbeitung der Cashewnüsse beschäftigt CREPAIMASUL eine fest angestellte Person sowie 49 Teilzeitkräfte, überwiegend Familienangehörige der Mitglieder. Gearbeitet wird in drei kleinen, eigenen Verarbeitungsanlagen in den Dörfern Villanueva, El Triunfo und Choluteca von 07:00 bis 15:00 Uhr. Beim Brechen der Nussschalen werden Handschuhe aus Nitril oder Latex benutzt, um die Haut vor dem aggressiven Öl der Kerne zu schützen. Die Nüsse werden dabei größtenteils maschinell aufgebrochen. Die Schale der Nüsse wird als Brennstoff benutzt. Ein Kg geernteter Nüsse ergeben am ende der Verarbeitung gerade noch 200g Cashews. Die hochwertige Qualität und die hygienisch einwandfreie Verarbeitung wird auch von unabhängige Analysen bestätigt.

 

Einzelne Verarbeitungsschritte:


Empfang der Nüsse
: Bei Crepaimsul werden die Nüsse gewogen und getrocknet. Die reifen Nüsse werden von etwaigen Fremdkörpern getrennt.

Trocknen, Wiegen, Lagern: Die Nüsse werden drei Tage lang auf einem betonierten Boden in die Sonne gelegt. Danach werden sie erneut gewogen und in Säcken oder unverpackt eingelagert.

Erhitzen und Abkühlen: etwa 350 Kg Nüsse werden zusammen erhitzt und dann eine Stunde lang Wasserdampf ausgesetzt, damit die Schalen weich werden.

Brechen der Nüsse: Den abgekühlten Nüssen wird Kalk oder Asche hinzugefügt um sie anschließend zu brechen. Dieser Prozess wird auf zwei Arten ausgeführt: per Hand mit Holzstücken oder maschinell. Mit den Maschinen kann man nicht nur mehr Nüsse in weniger Zeit verarbeiten, sondern auch der Anteil der ganzen Nüsse wird erhöht, was einen höheren Marktwert der Nüsse bedeutet. Derzeit liegt das Verhältnis von ganzen und zerbrochenen Nüssen bei 50:50.

Backen und Entfernen der Haut: Die Nüsse kommen 12 Stunden lang bei 80 Grad C° in den Ofen, damit sich die Haut der Nüsse leicht per Hand entfernen lässt. Für den Prozess des Backens können die Schalen nicht als Brennstoff verwendet werden, da die Gerüche und Öle das Produkt beschädigen könnten. Für das Kochen des Produktes, können sie aber verheizt werden.

Wiegen und Verpacken: Die Nüsse werden nochmals gewogen. Die ganzen werden von den zerbrochenen Nüssen getrennt und zukünftig müssen die Nüsse auch nach Größe sortiert werden, da einige internationale Märkte dies fordern. Nach der Klassifizierung werden die Nüsse für den Export in luftdichte Plastiktüten und Kartons gepackt.

 

Mehrere traditionelle Arbeitstechniken wurden verändert:

Das Saatgut wird nicht mehr im eigenen Öl gekocht, sondern mit Wasserdampf. Das verhindert Emissionen in die Umwelt und der Prozess ist weniger schädlich.



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