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Philippinen: PFTC (PH1) - Mascobado-Zucker, Bananenchips, Ingwerwürfel

Die Geschichte des PFTC (Panay Fair Trade Center) auf der Insel Panay ist bis heute sehr stark mit der philippinischen Frauenbewegung verknüpft. PFTC verbindet dabei geschickt die Interessen von ländlichen Kleinbauern und städtischen Frauen der Armenviertel.

 

So liefern beispielsweise Kleinbauernkooperativen die Frischbananen, die in der eigenen Verarbeitungsanlage in der Insel-Hauptstadt Ilo-Ilo von Frauen aus den angrenzenden Slums zu Bananenchips weiterverarbeitet werden. Das bedeutet für ca. 50 Frauen und einige Männer aus den Slums von llo-llo Arbeit – unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen.

Basis für die fruchtig-knackigen Bananenchips ist die Kochbanane Sab-a, welche z.B. von den 26 Kleinbauern-Familien der Kamada-Kooperative angebaut wird. Neben dem Aufbau genossenschaftlicher Strukturen zur Einkommensverbesserung ist PFTC politisch sehr aktiv, um die verarmte Bevölkerung zu stärken. In zahlreichen Veranstaltungen, Trainingsprogrammen und Kampagnen wird versucht, benachteiligten Bevölkerungsgruppen wie allein erziehenden Müttern, Slumbewohnern, Kleinbauern etc. eine eigene Stimme zu geben und Einfluss auf die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu nehmen. Eine Arbeit, die immer auch Widerstände der privilegierten Eliten provoziert.

Mascobado-Zucker

„La Carlotta“ – so heißt das Zuckerrohr mit der besten Qualität der Philippinen, einem traditionellen Zuckeranbauland. Es wächst bis zu drei Meter hoch.
Mehrere Kleinbauernkooperativen kultivieren und verarbeiten es auf der philippinischen Insel Panay vor Ort in ihren eigenen Zuckermühlen zu schmackhaftem Mascobado-Zucker. Die Zuckerrohrbauern leiten den Namen Mascobado von Muscobado ab: Muskelarbeit. Da Mascobado-Zucker im Unterschied zu raffiniertem Zucker nicht zentrifugiert wird, enthält er einen relativ hohen Anteil dunkler Melasse (nicht vollständig auskristallisierter Zuckerrohrsaft), was ihm seinen typischen Geschmack verleiht.

Taifun Haiyan: Das Zuckerprojekt

Logo Zuckerprojekt MascobadoIm November 2013 verwüstete der Taifun Haiyan große Teile der Region Capiz, im Norden der philippinischen Insel Panay. Mit einer breit angelegten Spendenaktion der dwp eG konnte tausendfach überlebenswichtige Notfallhilfe geleistet werden. Um die Opfer des Taifuns dauerhaft zu unterstützen und den betroffenen Familien eine wirtschaftliche Perspektive zu ermöglichen, konnte mit gezielten Spenden von 100 Weltläden aus Deutschland und Österreich im April 2015 eine Zuckerrohrmühle für die Mitglieder des neu gegründeten Capiz Fair Trade Centers aufgebaut werden.

 

Förderung des Bio-Anbaus

Um die größtmögliche Wertschöpfung sowie beste Preise für die Kleinbauernfamilienzu erzielen, setzen wir gemeinsam mit Panay Fair Trade Center (PFTC) auf den ökologischen Anbau des Zuckerrohrs. Während der nach EU-Gesetz geforderten 3-jährigen Umstellungsphase werden wir unseren bisherigen Bio-Mascobado nicht mehr anbieten. Vielmehr motivieren wir durch Abnahme der gesamten Erntemengen zu hohen Preisen die noch junge Genossenschaft für den Bio-Anbau und schaffen gleichzeitig gesunde Arbeitsbedingungen in den Zuckerrohrfeldern.

 

Kleinbauernfamilien „eine Stimme geben“

Zuckerprojekt MascobadoIn einer Region, in der nur wenige Mächtige sowohl den Landbesitz als auch die Wirtschaft kontrollieren, sind landlose Kleinbauern schutzlos deren Machenschaften ausgeliefert.
Mit dem Bau der neuen Mühle wurde nun bewusst ein Zeichen gesetzt, um Kleinbauern „eine Stimme zu geben“ - hinsichtlich sozialer Sicherheit und dem Schutz gegenüber der Willkür der Mächtigen und der Politik. Auf der Insel Panay wird die neue Zuckermühle auch als ein besonders positives Beispiel gesehen, wie zivilgesellschaftliches Engagement unbürokratische und konkrete Hilfe Leisten kann.

 

 

 

Vom Panay Fair Trade Center bezieht dwp neben Bananenchips und Mascobado-Zucker auch gezuckerte Ingwer-Würfel.



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